Lågendalen from the air

Lardal: vom arktischen Fjord zum grünen Tal

Das Tal von Lågendal in der Region Lardal ist ein typisches U-förmiges ehemaliges Gletschertal, durch das der Fluβ Lågen meanderförmig strömt. Der Boden in diesem Tal ist äuβerst fruchtbar und daher wird es auch oft als „grünes Tal“ bezeichnet. Das verdankt die Region den geologischen Prozessen der letzten Jahrmillionen:

Zum Ende der letzten groβen Eiszeit war das Lågendal-Tal ein arktischer Fjord, der sich bis nach Kongsberg im Norden hinaufzog. Eine klare Trennung zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen und Waldgebiet liegt im Lågendal bei 170 m NN (= über dem Meeresspiegel) und ist ein Maβ für den Stand des Meeresspiegels zum Ende der letzten Eiszeit. Auch als „marine Grenze“ bezeichnet, finden wir bis zu dieser Höhe marine Tonlagen des ehemaligen arktischen Fjords im Lågendal. Diese Tonlagen sind reich an Nährstoffen und halten die Feuchtigkeit sehr gut, auβerdem sind diese Böden leicht zu pflügen.

Der Rhombenporphyr ist ein typischer Stein in Lardal. Vor 300 Millionen Jahren strömte er in Form von Lava in der Oslo-Riftzone. In Lardal gibt es nur einige wenige Typen dieses Rhombenporphyrs. So finden wir z.B. den Gjetranger-Typ im Kjærra-Wasserpark. Der schönste Rhombenporphyr jedoch ist der Moen-Typ mit sternförmigen Feldspat-Kristallen, den man in der Gegend von Steinsholt/Moen findet.

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